Musik ist eine universelle Sprache, die kulturelle Grenzen und Altersgruppen überwindet. Sie hat die Kraft, ein unruhiges Baby zu beruhigen, bei Erwachsenen Emotionen zu wecken und – was vielleicht am wichtigsten ist – den Lernprozess zu fördern. Die Helen-Doron-English-Methode erkennt diese Kraft und nutzt sie, indem sie Musik in jeden Aspekt ihrer Sprachlernprogramme integriert.
Musik spricht das gesamte Gehirn an und ist somit ein wirkungsvolles Lerninstrument. Dabei geht es nicht nur um eingängige Melodien oder rhythmische Beats, sondern um die Muster, die Musik erzeugt und die unser Gehirn von Natur aus leicht speichert. Deshalb bleiben uns Kinderlieder von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter im Gedächtnis, und deshalb singen manche Menschen immer noch das ABC-Lied, wenn sie versuchen, sich an die Reihenfolge des Alphabets zu erinnern. Musik ist mehr als nur Unterhaltung; sie spielt eine Schlüsselrolle auf unserem lebenslangen Lernweg.
Dies gilt insbesondere für den Spracherwerb. Kinder ahmen den Rhythmus und die musikalische Struktur ihrer Muttersprache nach, noch bevor sie die Wörter überhaupt aussprechen können. Diese Fähigkeit erstreckt sich auch auf das Erlernen weiterer Sprachen, wobei Musik Kindern helfen kann, sich neue Wörter und Redewendungen einzuprägen. Für zweisprachige Kinder kann das Singen von Liedern in ihrer Zweitsprache eine wirksame Methode sein, um die neue Sprache zu üben und schließlich zu verstehen.
Die transformative Kraft der Musik beim Sprachenlernen wurde erstmals von Dr. Shinichi Suzuki, einem renommierten Geiger und Pädagogen, erkannt. Sein innovativer Ansatz, bekannt als die Suzuki-Methode, revolutionierte die Art und Weise, wie kleinen Kindern Musik vermittelt wird. Dr. Suzuki war der Überzeugung, dass Kinder Musik auf dieselbe Weise erlernen können wie ihre Muttersprache. Dazu gehörte, die Klänge der Musik wiederholt zu hören, bevor man versuchte, sie selbst zu spielen – ähnlich wie ein Kind Wörter und Sätze hört, bevor es anfängt zu sprechen. Dr. Suzuki wandte sich gegen traditionelle Musikunterrichtsmethoden, bei denen Kinder Noten lesen müssen, bevor sie Musik machen. Er betonte, dass Noten keine Musik seien, genauso wie Lesen nicht gleichbedeutend mit Sprechen sei. Um Musik wirklich zu erlernen, müssten Kinder zunächst selbst Musik machen; das Notenlesen könnten sie später erlernen.
Dieser bahnbrechende Ansatz inspirierte Helen Doron dazu, den Sprachunterricht neu zu überdenken. Sie erkannte eine Parallele zwischen der Methode von Dr. Suzuki und der Art und Weise, wie Kinder eine Zweitsprache erlernen. Wenn Kinder die Sprache der Musik durch Zuhören und Wiederholung erlernen konnten, warum sollten sie dann nicht auf dieselbe Weise die Musik der Sprache erlernen können? Diese Erkenntnis führte zur Entwicklung der Helen-Doron-Englisch-Methode, die die Prinzipien der Suzuki-Methode auf das Sprachenlernen überträgt. So wie Kinder lernen, Musik zu machen, bevor sie Noten lesen lernen, sollten sie in der Lage sein, eine Sprache zu sprechen, bevor sie lernen, sie zu lesen und zu schreiben. Dieser Ansatz ist zu einem Eckpfeiler der Helen Doron English-Methodik geworden, wobei Musik in allen ihren Sprachlernprogrammen eine zentrale Rolle spielt.
Die Sprache selbst weist einen musikalischen Fluss auf, der als „Prosodie“ bezeichnet wird und Rhythmus, Betonung sowie Intonation umfasst. Diese Musikalität der Sprache wird bereits vor der Geburt aufgenommen, da der Fötus die Laute der Stimme seiner Mutter und anderer naher Familienangehöriger hört. Diese frühe Prägung bereitet das Kind auf den Erwerb seiner Muttersprache vor und schafft die Grundlage für das Erlernen weiterer Sprachen.
Die Helen-Doron-Englischprogramme sind reich an Musik und spiegeln Helens Liebe zur Musik und zum Gesang wider. Mit Hilfe von Original- und neu überarbeiteten Liedern wird Kindern weltweit auf natürliche und spielerische Weise Englisch vermittelt. Diese Lieder vermitteln Grammatik und Wortschatz und vermitteln Helens humanitäre Werte. Die Musik ist vielfältig und umfasst eine breite Palette an Stilen und Kulturen, wodurch sichergestellt wird, dass die Schüler mit verschiedenen sprachlichen Rhythmen und Mustern in Berührung kommen.
Forschungsergebnisse belegen die Wirksamkeit dieses Ansatzes und zeigen, dass Rhythmus und Reim das Verständnis des phonologischen Systems einer Sprache fördern, wodurch die Lesefähigkeiten verbessert und der Lernprozess beschleunigt werden. Die Lieder von Helen Doron English sind so konzipiert, dass sie das Gefühl für die Sprache vermitteln und das Lernen mühelos und unterhaltsam gestalten.
Schüler von Helen Doron English erhalten exklusiven Zugriff auf Streaming-Inhalte in der „Helen Doron Stream“-App und können so das im Unterricht Gelernte vertiefen. Helen Doron Stream bietet unterhaltsame, regelmäßig aktualisierte und spannende Video-Episoden, Lieder und Audioinhalte, die für die Festigung der Sprachlernfähigkeiten unerlässlich sind. Wenn diese Inhalte zu Hause im Hintergrund abgespielt werden, werden die Klänge und der Rhythmus der Sprache ganz natürlich im Rahmen der täglichen Aktivitäten aufgenommen, wodurch ein kontinuierlicher Kontakt mit der englischen Sprache gewährleistet wird – ein zentraler Bestandteil der Helen Doron English-Methodik. Darüber hinaus bietet der Helen Doron Song Club auf YouTube für alle zugänglich, da wir der Überzeugung sind, dass jeder eine Chance auf hochwertige Bildung verdient. Er bietet eine Vielzahl einfacher englischer Lernlieder zu wichtigen Themen wie Farben, Körperteile, Tiere, Zählen und vielem mehr, die alle durch den Rhythmus und die Reime leicht verständlicher englischer Lieder vermittelt werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Musik nicht nur ein Bestandteil der Helen Doron English-Methode ist, sondern deren Herzstück. Der Rhythmus leitet den Lernprozess, die Melodie macht das Lernen zu einem Vergnügen, und die Harmonie verbindet alle Elemente des Sprachenlernens miteinander. Durch Musik gestaltet Helen Doron English die Zukunft des Sprachenlernens – Note für Note.
Quellenangaben:
Kuhl, P. K. (2004). Früher Spracherwerb: Den Sprachcode knacken. Nature Reviews Neuroscience, 5(11), 831–843.
Suzuki, S. (1983). Von Liebe geprägt: Der klassische Ansatz zur Begabtenförderung. Alfred Music